Beolab 4000 – Taugen die was? Vergleich mit Beolab 6000 etc..

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    Stereomensch
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    Hallo Leute,

    ich überlege mir ein paar Beolab 4000 zu kaufen.

    Wie findet ihr die? Hat die einer mal mit einem Paar 6000er verglichen?

    Bin für alle Eindrücke dankbar.

    Grüße

    #5331
    Die_Bogener
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    Hi,

    ich habe beides, 4000er und 6000er.

    Die 4000er haben deutlich, sehr deutlich mehr Bass und Volumen, einfach wegen der größeren Lautsprecher. Wenn’s um eine kompakte Anlage in einem Regal oder auf einem Marmor Altar geht: Overtüre mit 4000ern. Klingt klasse, sieht auch klasse aus. Man kann sie ja auch noch mal elektronisch aufbereiten, dann ist es echter audiophiler HiFi Sound auf extrem hohem Niveau.

    Wenn’s neben einem Fernseher sein soll: 6000er. Für den Fernsehkrach reichen die locker… hat ja nix mit HiFi zu tun, ist ja eh nur Rumm’s und Schepper heutzutage. Für Volumen sind sie zu dünn, da fehlt so einiges. Sie sind auch sehr …hmmm, “hell”. Auch die kann man aufbereiten, aber mangels brauchbarem Subwoover geht da halt recht wenig.

    Viel Spaß!

     

     

    • This reply was modified 1 month, 1 week ago by Die_Bogener.
    #5496
    Stereomensch
    Beoworld Member
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    Herzlichen Dank für die kompetente Antwort.

    Und es ist wirklich schön, einen absoluten Kenner von B&O wieder an Bord zu haben.

    Herzlich willkommen.

    Ich überlege meine Beovox cx 100 durch die Beolab 4000 zu ersetzen.

    Und wie siehst du die 8000er im Vergleich zu den 4000ern?

    Pentas und Beolab 1 sind wahrscheinlich ganz eine andere Liga.

     

    Beste Grüße nach Bayern.

    Christian

    #5507
    Beozip
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    Hi,

    bei Technik muß ich leider passen, aber die cx 100 waren bestimmt nicht an einem BV/TV, oder?

    Bei B&O hört das Auge auch immer mit. Es kommt ja immer drauf an, wo und was du mit den Beolabs machen und hören willst.

    Ich habe mir zum Beispiel im letzten Jahr einen neuen BVE 65 gekauft und meinen “alten” BVE 55 innerhalb der Familie weiter vererbt. Keine großen Musikliebhaber, hauptsache YT Videos und Filme von BD schauen. Da soll es schon krachen.

    Meine absolut kostengünstige Idee waren 2 BL 7.4 links und rechts mit einem spezial Stereokabelsplitter verbunden und wow. Das ist Power. Die Familie ist glücklich und die Besucher auch. OK, die Nachbarn stört es manchmal, but shit happens.

    Und wenn nur mal TV geschaut wird sind die Linsen echtes gold wert. Eine überaus klare Sprache kommt dabei heraus.

    Naja, und über den Designgeschmack mag jeder selbst entscheiden. Ich find es garnicht mal soooo schlecht und die neuen Nutzer auch nicht.

    Aber seht selbst ….. 20210914_15163920210914_151420

    #5552
    Die_Bogener
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    Die Pentas spielen in einer ganz anderen Liga. Will man einen richtig großen Raum beschallen, sind sie gerade richtig. Viel Volumen, leider ab Werk recht dumpf. Kann man aber mit einigem Materialeinsatz in den Weichen deutlich in audiophile Bereiche heben.

    Die 8000er haben deutlich weniger Volumen wie die Pentas, sind aber in einem mittelgroßen Raum recht universell einsetzbar. Ausreichend Volumen ist da, sie sind recht klar und sowohl neben dem Fernseher als auch neben einer Anlage gut geeignet. In großen Räumen wirken sie aber im Vergleich mit Pentas etwas verloren/dünn.

    Die 4000er spielt hervorragend in kleinen Räumen, dort sehr gut unterzubringen, weil doch recht kompackt. An der Wand? Kann man, besser auf einem Marmor Panel zusammen mit der Anlage.

    Die CX100 ist sehr alt, passiv… sie ist gut für den gelegentlichen leichten Einsatz als Hintergrund Musik im Wohnzimmer, versteckt zwischen Büchern. Viel zu erwarten gibt es da eher nicht…

     

    Die Beolab 1 hatte ich. Damit war ich gänzlich unzufrieden, eines der ganz wenigen B&O Teile die ich sofort wieder verkauft und den Kauf sehr bereut habe. Im Showroom hörten sie sich super an, danach nie mehr wieder. Metallisch, kalt, viel laut, synthetisch, klirrend schrill… nie wieder. Für mich unbrauchbar und nur nervig.

    #5555
    matador
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    Und wie siehst du die 8000er im Vergleich zu den 4000ern?

    I reply in English since I don’t speaker German (and I regret that!) and had to rely on that evil google trad. Anyway.

    Just my two pfennigs: I have BL4000 MK1 and 8000’s MK1 phase 2 (woofers in parallels).

    So far, the 4000’s wins, deep bass, clear meds, brilliant highs. “My” experience with the 8000’s (I repeat: MK1 phase 2 (woofers in parallels)) is disappointing: muddy meds, not that deep bass, average global sound.

    BUT!

    I’ve replaced the foam inside for better ones (mandatory as the originals will sooner or later make the speaker fail). Didn’t make a point by point comparison since then, but the 8000’s seems to sound a little better (lots of threads says ‘day and night’ but I personally didn’t experience this).

    As one member pointed out, and this is what I think when you speak about B&O, there is a compromise on sound, placement, look, and obviously use. Speakers for TV are not the same as speaker for music (main) or music (background). Personally, I’ve never find any elegant solution to use BL4000 as TV  speaker, when you just have to put 8000’s or 6000’s next to your black mirror to make it elegant and  obviously, wild sounding.

    So, in a nutshell, depending from where you start and where you want to go:

    • 4000’s: very good for music, shelf placement, or along an ouverture or any 2xxx/3xxx Audiomaster.
    • 8000’s (with care or chose MK2/not 8002 – MK2 have a bulged dust cap and not a cup one) for TV or music floor standing.
    • 6000’s for TV if you’re on a tight budget.
    • Maybe 8000’s for booth if you’re not used to whatever high end speakers you love the sound.
    #5603
    TWG
    Beoworld Member
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    So unterschiedlich sind die Höreindrücke… ich finde Beolab 4000 und 6000 geben sich klanglich nicht sehr unterschiedlich voneinander.
    Von Audiophil kann jedoch keine Rede sein. Die Beolab 4000 klingen bei uns in einer großen Küche aber tatsächlich irgendwie angenehmer als die 6000er die wir dort zum Vergleich ebenfalls aufgestellt hatten.
    Die 4000er sind schon relativ warm abgestimmt, daher kann ich den “Schock” zu den schonungslos entlarvenden Beolab 1 nachvollziehen. Die Beolab 1 befinden sich klanglich aber in einer weitaus höheren Liga als 4000, 6000 und 8000. Die Beolab 1 klingen dermaßen analytisch, klar und differenziert, dass sie im Vergleich auch mit guten Studiomonitoren mithalten können. Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das wirklich eine Überraschung, für meine Ohren aber eine sehr positive.
    Nachteil: Mist rein = Mist raus. Miese Aufnahmen oder Dateiqualität wird bei diesen Lautsprechern auf dem Silbertablett um die Ohren gehauen. 🙂

    Da sind die einfacheren Modelle 4000, 6000 und 8000 “ohrenfreundlicher” abgestimmt und kaschieren qualitative Probleme des Quellmaterials auf angenehme Art und Weise ohne der Musik den Spaß zu nehmen. Jedoch nur bis zu einer bestimmten Raumgröße. In unserer Küche (ca. 30 Quadratmeter) wirkt der Klang o.g. Lautsprecher schon etwas verloren. Da musste ein Subwoofer dazu und schon passt’s. Ich hätte auch Beolab 1 in die Küche gestellt… aber dann hört die Toleranz meiner Frau doch irgendwo auf. 😉

    Immer unter der Voraussetzung, dass keinerlei Klangeinstellung an der Anlage erfolgt und das Signal neutral wiedergegeben wird (ohne Loudness, verstellten Bass oder verstellte Höhen). Da spielen die Beolab 1 alles an die Wand, benötigen aber – wie auch die anderen B&O Säulen – einen Subwoofer.
    Natürlich spielen immer auch die Räumlichkeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im alten Wohnzimmer mit offener Galerie und Dachschrägen haben die Beolab 1 trotz Subwoofer nur an 2-3 Hörpositionen Spaß gemacht – selbstverständlich NICHT da wo man sitzt. 😀
    Im neuen Haus mit “normalen” Räumen in Reckteckform ist es weitaus unproblematischer und macht wieder Spaß.

    Man kann die 4000er sehr wohl mit Subwoofern eines Fremdherstellers bereichern um ihr Klangbild nach unten hin abzurunden und ihnen durch die Entlastung mehr Volumen zu spendieren. Die Auswahl an Subwoofern ist doch gigantisch groß! Von Designervarianten bis zum Erdbebenkaliber ist auf dem Markt alles verfügbar.

    Die teils konträren Höreindrücke von “Die Bogener” verdeutlichen, dass der subjektive Höreindruck wichtig ist.
    Die eigenen Ohren sollten das “Werkzeug” Deiner Auswahl sein.
    Wenn die Möglichkeit besteht:
    Alle Wunschlautsprecher in den Zielraum stellen und dort miteinander probehören. Alles bei gleicher Lautstärke, keine Klangveränderung (alle Regler, Einstellungen neutral) und an der selben Position.
    Dann hörst Du sehr schnell welcher Lautsprecher dir in dem Raum zusagt und welcher nicht – mitunter mit überraschendem Ergebnis.

    Wichtig ist doch, dass jedem “seine” Lautsprecher Freude an der Musik bereiten!

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