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B&O hat die Weichen ganz gut gerechnet, aber nur mit Standard Material bestückt.
Wer bei Elkos die Spezifikation kennt, liest auf manchem Material sogar die Toleranz.
+50%/-20% ist völlige Normalität der 80er Jahre. Bipolare Elkos. Naja…
Wer mit +50% ins Rennen geht, naja, kann eine Frequenzweiche mit 2kHz haben, genauso aber auch 3KHz… also völlige Beliebigkeit. Mit HiFi hat es halt sehr wenig zu tun.
Mit 5% Audyn Folienkondensatoren macht man schon mal wenig verkehrt. Es ist auch nicht verkehrt sie nochmals tatsächlich zu vermessen, wenn man entsprechendes Equipment hat. Jedenfalls macht es Sinn, links und recht so gleich wie möglich zu machen. 1-2% Toleranz kann man hinbekommen, jep, geht… ausreichend Material vorausgesetzt. Audyn ist ja sehr preiswert… aber man kann mit 5% durchaus glücklich sein.
Dann kommen die Profis, die statt der 100V Typen die 250V Typen reinzimmern, mit viel Kleber und alles schön verkleistern…
Die Penta braucht 100V und mehr nicht. Vorteilhaft sind die ovalen Bauarten der Audyn Kondensatoren. Es funktionieren auch preiswerte MKT Varianten wie die Intertechnik. Sie passen 1:1 auf die Platinen. Manche Bauarten gibt es auch nur mit höheren Spannungswerten. Nutzt aber nix. Aber man sollte sie vorher vermessen ob sie überhaupt draufpassen… man muss drauf achten, dass die Folien IMMER etwas größer sind als Elkos. Aber es gibt Bauarten, die einfach so drauf passen ohne reingeklopft zu werden..
Dann sieht das so aus:
Und wer gaaaanz genau hinguckt, sieht, warum diese Weiche anders klingen wird als Serie. Es sind 2 Sachen, mehr sag ich nicht. 😉

