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Beovox / Beolab Penta - lohnen die sich noch?

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Stereomensch
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Stereomensch posted on Tue, Dec 26 2017 12:21 PM

Hallo Leute,

 

wie steht ihr zu den Pentas. Auf der einen Seite sind sie der Klassiker der 80er Jahre.

Auf der anderen Seite, ließt man im Forum eigentlich immer, dass die besten Lautsprecher die aktuellen Beolab 5 oder die M150 aus den den 1970ern sind.

Bei den Pentas lese ich immer, verhaltene Höhen, mittelmäßige Mitten, wabernde unpräzise Bässe die nicht tief gehen. Messtechnisch sind dann ja wohl viele Selbstbauboxen den B&Os meilenweit überlegen.

 

Ich bitte um eure Erfahrungen, soll ich mir ein Set kaufen? Ja oder Nein?

Kann ja nirgends die Pentas probe hören...

All Replies

TanteInge
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Also wenn ich einem lieben Menschen hier aus dem Forum Glauben schenken darf (und das tue ich ☝🏼), dann lohnt es sich sehr wohl - wenn sie „gesupert“ werden...

Gruß,

TanteInge

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  • Living-Room: BeoMaster 7000 (white), BeoGram 7000 CD (white), BeoGram 6500 Vinyl (white), nuBox 513 (white) with ATM-513 Modul
  •  Guest-Room: BeoSound Ouverture, DeToma Stavolo 700 white (active), BeoVision 6-26
  • Sleeping-Room: BeoPlay A8
  • 2x Beo4 (modded by LinVis), BeoCom 4 and A9 Keyring; Light-Manager by jbmedia
Stereomensch
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Hallo nochmal,

 

mein Problem ist, ich habe die Dinger noch nie in Natur gesehen oder gehört.

 

Ich möchte nicht unbedingt die Dinger erst für 300 bis 400 Euro kaufen und aufwändig restaurieren...

Denn vielleicht gefallen einem die Dinger ja doch nicht.

Also sind die Dinger heute noch einen Kauf wert? Oder sind die hochgejubelt?

 

Und was meinst du mit "gesupert"? wie aufwändig ist die Herstellung eines Super-Zustandes?

 

Gruss Ck

TanteInge
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Hi,

für konkrete Informationen sende doch eine Mail an die_bogener hier aus dem Forum.

Wenn ich es richtig erinnere, ging es um die BeoLab Penta (aktive Version) und gesupert meint, dass Eingriffe hinsichtlich der ELKO`s, Chassis usw. erfolgen.

Nach der Modifikation spielen sie wohl in Richtung high-end...

Bis denne,

TanteInge

P.S.: Gäbe es die Pentas in weiss, ich hätte mir welche geholt und sie modifizieren lassen :-)

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Stereomensch
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Hat irgendjemand mal ein Frequenzdiagramm von den Pentas zur Hand?

 

Ist der Lautsprecher eher linear oder Badewanne?

Manbearpig
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Servus!

Ich denke, ich kann mich dazu äußern. Pentas polarisieren. Ich kenne "Fachleute", die mögen die Pentas gar nicht. Das sind aber typischerweise auch Leute, die den Klang der Beolab 1 oder der Beolab 3 genial finden. Wer linear will, ist bei Pentas eh falsch. Hier im Forum werden die Pentas sehr gelobt. Ich persönlich mag sie und würde sie den Beolab 1 und 3 immer vorziehen. Man muss zwei Dinge klar sagen. Pentas sind dafür gemacht, dass man sie laut hört. Der Lautsprecher ist sehr ausgewogen ohne echte Schwächen und spielt seine Vorzüge vor allem bei hohen Pegeln voll aus. Er klingt nie angestrengt und macht eigentlich umso mehr Spaß, je lauter es zur Sache geht. Wer analytisch bei moderaten Lautstärken konzentriert auf Nuancen achten möchte, der wird mit anderen LS besser bedient. Wer aber einen ausgewogenen Klassiker sucht, der gerade bei hohen Lautstärken aus meiner Sicht keine Schwächen zeigt und in allen Bereichen Punkten kann, der ist bei Pentas genau richtig. Martin's Modifikationen sind klasse und immer eine Empfehlung wert!

Klar ist aber auch, dass Pentas keine billige Angelegenheit sind. Und der Aufwand ist riesig. Da darf man sich von den billigen Kaufpreisen nicht blenden lassen. Sicken müssen immer gemacht werden. Passende Sicken gibt es praktisch nicht. Nur Notlösungen (auch wenn immer was anderes behauptet wird). Die von Audiofriends sind wohl ok, aber die Beschaffung stelllt ein Problem dar und ob sie lange halten kann ich auch nicht sagen. Man muss die Mitteltoneinheiten alle ausbauen, also Zerlegen des LS ist angesagt. Kann man es nicht selbst machen, dann Transport zum Spezialisten mit entsprechender Beschädigungswahrscheinlichkeit erforderlich. Der zerlegt und wird wiederum aber in aller Regel nicht selbst neue Sicken montieren - machen ja nicht mehr viele (gut). Also wird weiter geschickt, zurück geschickt, dann wieder montiert und wieder transportiert. Hab ich alles durch. Aufwand ohne Ende.

Dazu kommt, dass die Frequenzweichen neue Elkos vertragen können. Auch hier braucht man ohne entsprechende Kenntnisse jemanden, der sein Handwerk versteht. Das wird aber jemand anderes sein als der, der die Sicken macht und die LS dafür zerlegt. Professionelle tauschen meist keine Elkos mehr. Also braucht man einen versierten Bastler aus dem Forum (der aber in aller Regel keinen Bock auf Sickengebatse haben wird). Zum Beispiel Martin. Der ist ein absoluter Experte für die Frequenzweichen, zerlegt aber nicht gern den LS - wohin auch mit dem Zeug in einer Privatwohnung; sperrig.... Also wieder das ganze. Transport, zerlegen (oder selber machen), verschicken, zurückschicken, wieder montieren, wieder transportieren und das alles bei der Handlichkeit der Pentas. Achja, die anfälligen und in die Jahre gekommenen Verstärkereinheiten sind dann immer noch nicht gemacht.

Mein Fazit: vergiss Pentas wenn Du nicht wirklich mit Leidenschaft dabei bist und/oder viel selber machen kannst. Der Aufwand bis man die Teile wieder in einem zukunftsfähigen Zustand hat, ist deutlich größer als beispielsweise bei den alten Beovox. Nimm ein Paar S 45.2, die sind super, kosten nen Bruchteil und brauchen weder Sicken- noch Elkotausch. Ist für Nicht-Enthusiasten die deutlich bessere Wahl. Weniger hübsch und weniger bassstark, aber tolle LS für kleines Geld. Nur meine Meinung und ich habe alle genannten (und einige mehr) zum einen ausführlich gehört und die meisten davon immer noch im Besitz. Pentas sind die größte Baustelle und der größte Albtraum in der Wartung. Man kann zwar alles machen, aber die Sperrigkeit und Empfindlichkeit (Dellen im Edelstahl, Kratzer, sich lösende Bauteile - teils nur verklebt und der Kleber hat eh inzwischen nachgelassen) machen sie doch recht unpraktikabel. In der Hinsicht (Kombination aus Sperrigkeit und Empfindlichkeit) meiner Meinung nach das problematischste B&O Teil überhaupt.

Mein Favorit sind übrigens die M75. Aber auch die brauchen neue Sicken, ggf. neue Elkos und sind sau schwer zu bekommen. Aber was für ein Lautsprecher für das Geld! M100 habe ich noch nicht gehört, sollen aber ebenfalls top sein. Hergerichtete Pentas sind vergleichbar würde ich sagen.

VG, Kai

Peter Pan
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Edit by moderator Dillen (third time). External link removed.

Peter, hvis du vil deltage i en diskussion på Beoworld, så deltag her istedet for at linke til en diskussion i et andet forum.

Martin

smuehli
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smuehli replied on Thu, Dec 28 2017 10:35 PM

Ich habe die Beolab Penta Mk3 - ich habe lange gesucht bis ich ein schönes und technisch restauriertes Pärchen gefunden habe. Waren auch nicht ganz billig aber jeden Cent wert! 

Stimmt ich kann mit den Beloab 1 nichts anfangen, die sind mir viel zu schrill, haben keinen Bass und klingen generell kalt. Die Pentas sind für mich der B&O Sound! Seit ich die als Kind beim örtlichen Händler mal gehört habe, wußte ich: Die oder keine ;-)

Die höhen sind etwas bedeckter als z.B. bei den BL 8000 aber nicht schlecht nur dezenter. Dafür gibt's aber den Höhenregler. Der Bass und die Mitten sind sehr druckvoll und präzise - auch bei geringen Lautstärken!

Ich habe die Teile weil sie schön klingen - ich habe Freude an der Musik, höre jedes Detail (bilde ich mir ein ;-) ) und höre sie jeden Tag sehr gerne!

Manbearpig
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Nur als Anmerkung: die Höhen bei den 8000ern sind aber erst ab ABL (was allerdings schon sehr früh eingeführt wurde) so klar. Bei den älteren ist es eher noch bedeckter als bei den Pentas. Dafür haben die deutlich mehr Bass und sind insgesamt ausgewogener (nicht so höhenlastig) als die späteren 8000er. Pentas sind generell klar der deutlich überlegene Lautsprecher im Vergleich zu den 8000ern. Bei 8000ern fehlt es einfach am Bass. 8000er sind halt schön, aber Pentas sehen für mich im richtigen Umfeld noch beeindruckender aus. Einmaliges Design, wohingegen die 8000er ja vom Grundsatz her (lange, schlanke Säulen) inzwischen Standard sind. Pentas sind und bleiben wohl auch was Besonderes. Außerdem werden Gute langsam seltener. 8000er gibt es noch zum Schweinefüttern. VG

ProGram
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Manbearpig:

Nur als Anmerkung: die Höhen bei den 8000ern sind aber erst ab ABL (was allerdings schon sehr früh eingeführt wurde) ...

Ähm, helft mir mal auf die Sprünge, ich komme nicht drauf, was das sein soll

Beozip
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Beozip replied on Fri, Dec 29 2017 9:50 AM

A B L

Adaptive Bass Linearisation

 

http://www.tonmeister.ca/wordpress/2013/11/07/bo-tech-what-is-abl/

 

 

TanteInge
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Manbearpig:
Nimm ein Paar S 45.2, die sind super, kosten nen Bruchteil und brauchen weder Sicken- noch Elkotausch. Ist für Nicht-Enthusiasten die deutlich bessere Wahl. Weniger hübsch und weniger bassstark, aber tolle LS für kleines Geld.

VG, Kai

Aber können die S 45.2 denn ein normales Wohnzimmer mir ca. 30qm vernünftig (auch mal in Partylautstärke) beschallen ?

Gruß,

TanteInge

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Manbearpig
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Berechtigter Punkt. Wie gesagt, je mehr Lautstärke gewünscht wird, desto mehr spielen die Pentas ihre Stärken aus. Auch im Vergleich zu den Beolab 1 und 3. Aber kurz: ja, die 45.2 können das auch.

Am Ende sehe ich das so: mir ist linear, analytisch, etc. eher in zweiter Linie wichtig. Ich finde, das menschliche Gehör gewöhnt sich genau wie das Auge schnell an vieles. Nach ner Zeit ist der Unterschied zwischen klar und dumpf kaum noch hörbar bzw. man kann sich nicht dran erinnern. Im direkten Vergleich natürlich ein wow-Effekt, aber für das tägliche Hören finde ich es nicht so wichtig.

Ein guter LS muss für mich Tiefen, Höhen und Mitten gleichermaßen abdecken. Fehlt was davon, dann ist es kein guter LS mehr weil bei guten Aufnahmen, die das Spektrum voll ausreizen, ein Teil der Musik eben nicht mehr zur Geltung kommt. Wirklich das gesamte Spektrum abdecken tun aus meiner Sicht nur Pentas, M75/M100, (vermutlich 150.2 - nicht gehört) 5, 9, 50, 90. Bei allem anderen braucht man nen Subwoofer (S75 sind ein Sonderfall). Externer Subwoofer ist immer Geschmackssache, aber beispielsweise 3 + 11 klingt exzellent in meinen Ohren. Wobei die 45.2 erstaunlich ausgewogen sind und durchaus auch Bass zu bieten haben. Deswegen meine Empfehlung. Sonst eben die M100 wenn man sie bekommt und stellen kann. Alles andere geht schon richtig ins Geld und ist schon richtig mit Mühe verbunden. Kann trotzdem Spaß machen ;-)

VG, Kai

TanteInge
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Okay, ich werde die mal in Ohrenschein nehmen...

Viele Grüße sendet

TanteInge

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Im Prinzip müsste man mal einen Vergleich der Dickschiffe machen.

Die Topmodelle der jeweiligen Zeit gegeneinander: M100, MS150, Rl 7000, Beolab Penta etc.

Würde mich schon interessieren, wie das ausgeht.

 

Hat einer mal ein paar Frequenzdiagramme von der Penta zur Hand?

Oder kann darüber was mitteilen?

Danke für Eure Hilfe.

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